Woran wir aktuell arbeiten: Gemeinsam in Bewegung – ü55 in Emmen

Ein wichtiger Meilenstein ist erreicht:

Der Kanton Luzern unterstützt das Projekt «Ü55 in Bewegung» der Kontaktstelle Alter Emmen (KAE) finanziell.

Damit ist klar: Die eingeschlagene Richtung stimmt – und unsere Ideen zur Förderung von Bewegung, Begegnung und sozialer Teilhabe im Alter werden auch auf kantonaler Ebene als relevant eingeschätzt. Für einzelne Teilprojekte wurden bereits konkrete Beiträge zugesprochen. Diese Unterstützung ermöglicht es uns, nicht nur zu planen, sondern konkret umzusetzen – und genau das passiert aktuell.

Warum dieses Projekt?

Unsere Arbeit basiert auf den Ergebnissen der Bedürfnisumfrage ü55 in Emmen. Diese hat deutlich gezeigt:
Menschen wünschen sich vor allem einfach zugängliche Möglichkeiten für Bewegung und Begegnung – ohne grosse Hürden, ohne Verpflichtungen, dafür im eigenen Tempo und auf Augenhöhe.

Gleichzeitig wissen wir:

  • ‍Bewegung unterstützt die Gesundheit und Selbstständigkeit

  • Begegnung stärkt das Wohlbefinden und beugt Einsamkeit vor

  • Beides zusammen wirkt besonders nachhaltig

Genau hier setzen wir an.

Drei Teilprojekte – ein gemeinsames Ziel

Unser Projekt besteht aus drei Teilprojekten, die miteinander verbunden sind und sich gegenseitig ergänzen.

1. Bereits gestartet: Bewegung und Begegnung (Yoga und Tanzen)‍ ‍

Hier sind wir schon mitten in der Umsetzung.

Mit einfachen Bewegungsangeboten wie Yoga und Tanzen testen wir,
wie Bewegung automatisch auch Begegnung fördern kann.

Diese Angebote sind bewusst niederschwellig gestaltet:

  • ohne Leistungsdruck

  • offen für alle

  • mit Raum für Austausch

Denn: Bewegung wird besonders wertvoll, wenn sie Menschen zusammenbringt.

Mehr zu den einzelnen Veranstaltungen ist unter www.alter-emmen.ch/veranstaltungen zu finden.

2. In Planung: Der «soziale Teppich» in Emmen

Im zweiten Teilprojekt geht es nicht um ein einzelnes Angebot, sondern um etwas Grösseres:
den «sozialen Teppich» unserer Gemeinde.

‍Gemeinsam mit der Stiftung Bonjour überlegen wir:

  • Wo entstehen bereits heute Begegnungen?

  • Was stärkt Vertrauen zwischen Menschen?

  • Wie können solche Orte und Momente sichtbarer und zugänglicher werden?

Ziel ist es, langfristig Strukturen zu stärken, die soziale Beziehungen ermöglichen – im Alltag, im Quartier, ganz selbstverständlich.

‍ Ein erster wichtiger Austausch dazu findet Anfang Juli 2026 vor Ort in Emmen statt.

‍ ‍3. In Vorbereitung: Einsamkeit und Migration (EMIG)

Das dritte Teilprojekt startet im Herbst 2026 mit ersten Veranstaltungen.

Hier geht es um ein Thema, das oft im Hintergrund bleibt:
Einsamkeit – insbesondere im Kontext von Migration.

In Emmen leben viele Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.
Gerade ältere Personen mit Migrationserfahrung sind oft:

  • ‍weniger in lokale Netzwerke eingebunden

  • stärker von Einsamkeit betroffen‍ ‍

Das Projekt EMIG aus dem nationalen Verein «connect!» setzt genau hier an:

  • ‍ ‍mit Workshops

  • mit Schlüsselpersonen aus der Community

  • mit konkreten Begegnungsformaten‍ ‍

Ziel ist es, Menschen zu stärken, selbst aktiv zu werden und Beziehungen aufzubauen. ‍‍ ‍

Was uns dabei wichtig ist

‍ Alle drei Teilprojekte verfolgen einen gemeinsamen Ansatz:

Nicht einfach neue Angebote „für“ Menschen schaffen, sondern gemeinsam mit ihnen entwickeln.

‍Das bedeutet:

  • ‍Zuhören

  • Mitgestalten ermöglichen

  • Erfahrungen ernst nehmen‍ ‍

Denn nachhaltige Lösungen entstehen dort, wo Menschen selbst Teil davon sind.‍ ‍

Schritt für Schritt vorwärts‍ ‍

Unser Projekt ist bewusst so aufgebaut, dass wir lernen und weiterentwickeln:‍ ‍

  • Wir probieren Dinge aus

  • Wir schauen, was funktioniert

  • Wir passen an und entwickeln weiter‍ ‍

Die Erfahrungen aus den einzelnen Teilprojekten fliessen laufend zusammen –
mit dem Ziel, langfristig eine starke, vernetzte Gemeinschaft in Emmen zu fördern.‍ ‍

Dranbleiben lohnt sich

In den kommenden Monaten passiert einiges:‍ ‍

  • laufende Bewegungsangebote

  • erste Entwicklungen zum sozialen Teppich

  • Start der EMIG-Anlässe im Herbst‍

    ‍ ‍

Weiter
Weiter

Gemeinsam den «sozialen Teppich» gestalten: Die KAE am careArt Kongress 2026