Gemeinsam den «sozialen Teppich» gestalten: Die KAE am careArt Kongress 2026

Am careArt Kongress Basel 2026 durfte die Kontaktstelle Alter Emmen (KAE) ihre Arbeit als «systemische Häklerin» einem breiten Fachpublikum vorstellen – und damit einen Ansatz, der weit über klassische Altersarbeit hinausgeht.

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Sozialer Zusammenhalt neu gedacht
Im Zentrum der Präsentation stand das Teilprojekt «Sozialen Teppich gestalten», das in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Bonjour umgesetzt wird. Ziel ist es, das soziale Gefüge in Emmen auf einfache und niederschwellige Weise zu stärken und insbesondere sozialer Isolation entgegenzuwirken.

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Der Ansatz des «sozialen Häkelns» hat zum Ziel, Räume und Anreize zu schaffen, in denen neue Beziehungen entstehen und ein «Vertrauensteppich» wachsen kann als Grundlage für Zugang, Sicherheit, Wohlbefinden und Gesundheit..

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Menschen, die sozial «häkeln», bringen zentrale Kompetenzen mit:

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  • Verbundenheit fördern: Begegnungen auf Augenhöhe stärken das gegenseitige Vertrauen und die Resilienz.

  • Aktives Handeln: Durch Zuhören und kleine Gesten im Alltag werden Belastungen früh erkannt und soziale Netzwerke gepflegt.

  • Sicherheit schaffen: Aus vielen einzelnen Kontakten wächst ein «Vertrauensteppich», der Orientierung, Halt und Zugang zu Unterstützungsangeboten bietet.

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Explorativ unterwegs: lernen und vernetzen
Initiativen wie der careArt Kongress zeigen: Der Ansatz des sozialen Häkelns lebt von Austausch, Experimentieren und Vernetzung. Die KAE versteht ihr Projekt bewusst als explorativen Prozess, in dem unterschiedliche Formen des Miteinanders erprobt werden.

‍Dabei geht es darum, herauszufinden, wie in den oft unscheinbaren Zwischenräumen des Alltags Vertrauen entstehen kann – als Grundlage für ein selbstbestimmtes und schwungvolles Älterwerden in Emmen.

Der Auftritt am careArt Kongress 2026 bot eine wertvolle Plattform, um die systemische Verankerung dieses Ansatzes sichtbar zu machen.

Dank für starke Partnerschaften
Ein besonderer Dank gilt Iris Lenardic und Sam Schneider für die engagierte Vorarbeit im Projekt «Sozialer Teppich» der Stiftung Bonjour. Ihre Impulse haben wesentlich dazu beigetragen, dass dieser innovative Ansatz in Emmen Gestalt annehmen konnte.

v.l.n.r.: Luisa Eggenschwiler (Institut für Pflegewissenschaft Basel), Anja Hermann (stellvertretende Direktorin Pflege/MTT, Universitätsspital Basel), Christoph Bollinger (Präsident Stiftung Bonjour), Tobias Meyer (Leiter medizinische Unternehmensentwicklung, Universitäre Altersmedizin Felix Platter Basel), Nadja Hecht, Leitung Kontaktstelle Alter Emmen sowie Claudia Lötscher (Leiterin Fachentwicklung Spitex Basel).

Mehr über die Bewegungsangebote als Türöffner erfahren? Hier geht es zu den Veranstaltungen: www.alter-emmen.ch/veranstaltungen

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