Sehsinn: So behalten Sie Ihre Augen gesund – Rückblick auf die Veranstaltung

Am 7. Mai 2026 stand das Sehvermögen im Mittelpunkt: Die Kontaktstelle Alter Emmen (KAE) organisierte die Veranstaltung «Sehsinn», welche praktische Tipps, Informationen zu Vorsorge und Hilfsmitteln sowie Beratungsmöglichkeiten in der Gemeinde Emmen vorstellte.

Augenbeschwerden ernst nehmen
Die Referentinnen und Referenten machten klar: Sehprobleme sollten niemals ignoriert werden. Themen wie grauer und grüner Star, Makuladegeneration und trockenes Auge wurden erklärt und Unterschiede aufgezeigt. Besonders auffällig: Gemäss Referenten haben im Alter von 79 Jahren etwa 92,6 % der Menschen den grauen Star. Eine so grosse Zahl zeigt, wie wichtig regelmässige Vorsorgeuntersuchungen sind.

Die Versorgungskette in Emmen Schritt für Schritt
Erste Veränderungen erkennen
Kleine Sehstörungen ernst nehmen – sie sind ein Signal, nicht zu warten.

Apotheke und Drogerie als erste Anlaufstellen
Diese bieten Situationsabklärung, Präparatewahl und Beratung. So lässt sich oft schon vor einem Arztbesuch klären, welche Massnahmen sinnvoll sind.

Augenarztbesuch
Wenn Symptome anhalten oder sich verschlimmern, untersucht der Facharzt gezielt, stellt Diagnosen und empfiehlt Therapien – etwa bei grauem Star oder Makuladegeneration.

Weitere Unterstützungsmöglichkeiten
Dazu gehören Angebote von Optikfachgeschäften sowie die ganzheitliche Unterstützung und Beratung im Alltag durch den Schweizerischer Blinden- und Sehbehindertenverband (SBV). So können Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange erhalten bleiben.

Einblicke aus den Vorträgen
Dr. Mustafa Ghanem erklärte, welche Veränderungen das Auge im Alter durchläuft und warum Vorsorge so wichtig ist.

Apotheken- und Drogerieexpert/innen zeigten, wie sie bei trockenen Augen, Präparatewahl und Alltagsmassnahmen helfen können.

Urs Renggli informierte über Sehhilfen, die den Alltag erleichtern.

Christian Birkenstock (sbv) präsentierte ganzheitliche Unterstützung bei Sehbeeinträchtigungen.

Publikumsbeteiligung
Das Interesse war gross: zahlreiche Fragen zeigten, wie relevant das Thema für die Besucher/innen ist, da es einen massgeblichen Einfluss auf die Lebensqualität im Alter hat.

Fazit:
Die Veranstaltung Sehsinn machte deutlich: Früherkennung, gezielte Beratung und abgestufte Versorgung sind entscheidend, um die Augen zu schützen und die Lebensqualität im Alter zu sichern. Wer aufmerksam ist, früh vorbeugt und die richtigen Anlaufstellen kennt, kann lange klar sehen.

Wer die Veranstaltung verpasst hat, hat im November nochmals eine Chance mit dabei zu sein.

Die Kontaktstelle Alter Emmen ist ein Angebot der Gemeinde Emmen.

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Rückblick und Ausblick