Rückblick und Ausblick
Das Jahr 2025 markiert für die Kontaktstelle Alter Emmen (KAE) den erfolgreichen Übergang in den operativen Regulärbetrieb. Die Fachstelle hat sich als einzigartige, sektorübergreifende Koordinationsstelle etabliert, deren Strahlkraft als Pionierprojekt weit über die Gemeindegrenzen hinausreicht. Die Zusammenarbeit von politischem Träger und lokal best-verankertem Sparring-Partner geht bewusst über klassische kommunale Strukturen hinaus und schafft so eine besonders wirkungsorientierte und nachhaltige Umsetzung.
Zentrale Erfolge 2025:
Massiver Zuwachs an KlientInnen
Hohe Partizipation
Netzwerkausbau
Wissensvermittlung
Massiver Zuwachs an KlientInnen
Mit 767 direkten Kontakten verzeichnete die KAE eine Steigerung von knapp 119 % gegenüber dem Vorjahr. Die hohe KlientInnenbindung – 43 % kontaktieren die Stelle ein zweites Mal – unterstreicht die Relevanz des Angebots.
Hohe Partizipation
Die breit angelegte Bedürfnisumfrage ü55 erzielte eine repräsentative Rücklaufquote von 18,3 % (1'871 Teilnehmende). Die Ergebnisse zeigen einen klaren Bedarf an zur Stärkung von Informationen für die individuelle Gesundheitskompetenz und Mobilität als Fundament für Autonomie und soziale Teilhabe.
Netzwerkausbau
Das Partnernetzwerk wurde auf 76 Angebote mehr als verdreifacht. Die steigenden Teilnehmendenzahlen an den Partner-Workshops (von 45 auf 157 Einladungen) belegen den grossen Nutzen der koordinierten Vernetzung.
Wissensvermittlung
Veranstaltungen zu Praxisfragen wie „Digitalisierung und KI im Alter“ stiessen mit bis zu 110 Teilnehmenden auf deutlich grösseres Interesse als rein kulturelle Formate.
Ausblick strategische Ausrichtung
Für 2026 liegt der Fokus auf der Stärkung der Gesundheitskompetenz durch die Entwicklung spezifischer Behandlungspfade (Sehsinn, Hörsinn, Schlaf). Zudem ist eine kantonale Projekteingabe zur Förderung der sozialen Vernetzung geplant.
KAE: Nah am Menschen, klar im Bedarf und richtungsweisend für Morgen.